Andrea Mannel · Grübleinsfeld 11 · 96484 Meeder - Großwalbur

Ausflugsziel: Salzgrotte

Salzgrotte

Kinder wollen den ganzen Tag beschäftigt sein (besser: werden). Natürlich gibt es zu Hause immer was zum Basteln oder zum Spielen. Doch wenn Einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, ist man für jede Minute dankbar, die man außerhalb der eigenen vier Wände verbringen kann. So habe ich heute mit meinem Kleinen eine – auch für mich – ganz neue, unbekannte „Beschäftigung“ ausprobiert.

Eine Mama aus dem Kindergarten erzählte mir vor längerer Zeit, dass sie mit ihrer Kleinen in der Salzgrotte war – sie hätte die Ruhe, das Kuscheln und die Auszeit sehr genossen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher noch nie von einer Salzgrotte gehört hatte, geschweige denn, wofür das gut ist.

Gestern dachte ich mal wieder daran. Also recherchierte ich, wo die Salzgrotte bei uns in der Nähe ist, und was das überhaupt ist.

„Unsere“ Salzgrotte ist nur zwei Orte von uns weg, deshalb entschied ich ganz spontan, dass wir heute da hin fahren.

Die Infos auf der Internetseite (La Isla Solana) klangen sehr verlockend:

Salzgrotte

Wie ein Tag am Meer … Genießen Sie in der La Isla Solana Salzgrotte das ausgewogene Mikroklima aus solehaltiger Luft wie am Meer und Mikroelemente aus Jahrtausende altem Himalayasalz. Spüren Sie mit jedem Atemzug die heilsame Wirkung der salzhaltigen, ionisierten Luft ganz entspannt bei angenehmem Lichtspiel und leiser Musik auf komfortablen Relaxliegen, in der Hängematte, im Strandkorb oder auf dem Salzbett. Im Anschluss erhalten Sie Virginia‘s schmackhaften Spezial-Soletrunk. Der Besuch der Salzgrotte kann Ihre Abwehrkräfte stärken und den Heilungsprozess unterstützen bei:

• Asthma und Atemwegserkrankungen
• allergischer und chronischer Bronchitis
• Schlafstörungen und Stress
• Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte
• psychosomatischen Beschwerden.

Der Besuch der Salzgrotte ist für Menschen jeden Alters empfehlenswert. Für Ihr Zuhause gibt es bei La Isla Solana Salzlampen und Salzprodukte zu kaufen.

 

Ruhe und Entspannung ist meiner Meinung nach immer gut – und die salzhaltige Luft ist nebenbei noch sehr gut gegen die „Schnupfen-Nase“ 🙂

Nach dem Kindergarten fuhren wir beide also zur Salzgrotte, ich hatte heute Morgen telefonisch einen Termin vereinbart. Mein Kleiner wusste bis dahin noch nichts von dem Vorhaben. Ich hätte ihm aber auch gar nichts weiter darüber erzählen oder beschreiben können, da ich selbst nicht wusste, was uns genau erwartet.

Wir wurden also von der freundlichen Herrin des Hauses empfangen. Sie bat uns, die Jacken und Schuhe abzulegen und führte uns in die Grotte.

Ich war schier überwältigt von dem Raum. Es war ziemlich dunkel, die Beleuchtung schien durch die Wände und den Boden hindurch. Der gesamte Raum bestand aus Salz. Der Boden und die Wände waren mit „Salz-Backsteinen“ verkleidet und an der Decke funkelte ein Sternenmeer. An einer Seite plätscherte Salzwasser an der Wand hinunter und das getrocknete Salz umgab die Zweige, die darunter standen. Im Raum standen mehrere Relaxliegen, ein Strandkorb und sogar ein Bett aus Salz. Die Dame wies auch noch auf die Spielecke hin. Sie schloss die Türe und ließ uns beide allein.

Mein Kleiner war anfangs sehr schüchtern, und wollte am Liebsten gleich wieder gehen. Er fühlte sich nicht überhaupt nicht wohl. Aus einer Düse an der Wand kam ein sanfter Salzdunst, der den gesamten Raum in einen angenehmen Nebel hüllte. Wir sahen uns in der Grotte um, und begutachteten zuerst die Spielecke.

Dort hing eine Hängematte, und der Boden war mit Sand gefüllt (dachte ich zumindest zuerst; in Wirklichkeit bestand selbst der „Sand“ aus groben Salzkörnern). Ich legte mich in die Hängematte – und dann war es um den Kleinen geschehen: er taute regelrecht sofort auf, und wollte sich auch in die Hängematte legen. Sanft schaukelte ich ihn hin und her. Das genoss er sehr. Die restliche Zeit spielte er im „Salz-Sand“ und schaukelte hin und wieder in der Hängematte.

Ich machte es mir auf einer Liege bequem und genoss die entspannende Hintergrundmusik und beobachtete den Farbwechsel der funkelnden Sterne an der Decke. Ab und zu setzte ich mich mit in den Sand und sah dem Kleinen beim Spielen zu.

Nach ca. 45 Minunten öffnete die Dame die Türe wieder und verkündete, dass die Sitzung beendet ist. Sie bot uns zum Abschluss noch einen leckeren Tee mit Honig an.

Unser Fazit des Tages:

Wir waren beide sehr begeistert von dem Besuch in der Salzgrotte, selbst mein Kleiner sagt, er möchte das gerne wiederholen. Klare Ansage! 😉

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