Andrea Mannel · Grübleinsfeld 11 · 96484 Meeder - Großwalbur

Ein Picknick auf dem freien Feld

Gestern haben wir ein schönes Picknick zu dritt gemacht. Dazu haben wir einen Platz gewählt, den wir oft und gerne aufsuchen: Die Wiese „beim Egon“, zu Fuß in ca. 20 bis 30 Minuten zu erreichen. Oft, wenn wir spazieren gehen, führt uns der Weg zu dieser Wiese, von wo aus wir oft die Mäusebussarde beobachten. Wenn jemand einen Mäusebussard entdeckt, heißt es: „Da ist der Egon!“ 🙂

Dieses mal jedoch sind wir ausnahmsweise mit dem Auto zur Wiese gefahren, denn keiner wollte die schwere Verpflegung tragen. Gerd fuhr mit dem Fahrrad.

So stellten wir unser Auto etwas abseits ab, luden unseren Proviant und die Picknickdecke aus und machten es uns bequem.

Picknick1

Die mitgebrachten Leberwurst- und Käsebrote waren schnell verputzt. 🙂

 

Nach dem Essen sind wir eine Runde auf der Wiese gelaufen und haben mit dem Ball gespielt.

Die Wiese war frisch gemäht, das Gras lag noch zum Trocknen, und überall lagen so lustige blaue Riesen-Bälle herum (Silage, wie wir ein wenig später erfuhren). Der Kleine war recht begeistert. 🙂

Picknick2

 

Später kam dann ein Traktor, und häufte das lose Heu zu langen Bahnen auf. Der Kleine staunte nicht schlecht, als wenig später noch ein Traktor mit Anhänger auftauchte – und die ganzen Heubahnen aufsammelte. Er hatte großen Respekt vor den Maschinen, und hatte schon Angst, dass wir mit unserer Picknickdecke im Weg sein könnten. Und dann kam der Traktorfahrer tatsächlich zu uns herüber gefahren. Ob er uns schimpfen würde, weil wir uns auf seiner Wiese aufhielten? Der Fahrer stieg aus der Kabine aus und lief auf uns zu.

Doch dann kam alles anders. Der Mann lächelte freundlich, und fragte den Kleinen, ob er Lust hat, eine Runde mitzufahren. Die Begeisterung hätte größer nicht sein können! 😀

Mutig stieg der Kleine ein – und so fuhren sie davon. Es gab so viel Heu zum Aufsammeln, dass der Anhänger zwischendurch ausgeleert werden musste. Der Kleine durfte mit zum Hof fahren, wo das Heu gelagert wird. 20 Minuten später waren sie wieder zurück und der Rest wurde eingesammelt. Dann ließ der Traktorfahrer den Kleinen wieder aussteigen. Der strahlte stolz wie Oskar! 😀

Picknick3

Wenn dieses Picknick mal kein Abenteuer war! Es war mittlerweile schon spät geworden. So packten wir unsere Sachen ein, und der kleine Abenteurer, erschöpft vor all den Erlebnissen, sank müde in den Autositz. So ein Picknick werden wir sicherlich noch öfters machen.

 

Mit diesem Erlebnis habe ich wieder eine Aufgabe der 101-in-1001-Tagen-Challenge erfüllt. Dafür gehen wieder 5 Euro in das Schweinchen.

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