Andrea Mannel · Grübleinsfeld 11 · 96484 Meeder - Großwalbur

Erziehungsberatungsstelle: Wenn Eltern nicht miteinander können

Funkstille

 

Trennungskinder haben es nicht einfach. Und damit unser 4-jähriger Sohn nicht zu sehr unter der Miss-Stimmung zwischen mir und seinem Vater leidet, haben wir uns entschlossen, Gesprächstermine bei der Erziehungsberatungsstelle wahrzunehmen.

Hierbei geht es vorrangig um das Miteinander der Eltern, und eine entspannte Kommunikation untereinander. Um einen Austausch zu ermöglichen und um gemeinsam Konfliktlösungen zu finden.

Anfangs waren die Übergabe-Situationen purer Stress für den Kleinen. Wenn er vom Umgang bei seinem Papa zurück kam, gab es oft ein riesen Geschrei und viele Tränen. Nach einigen Gesprächen in der Erziehungsberatungsstelle kamen wir den Ursachen für diese unangenehmen Situationen auf den Grund.

Was ganz wichtig für die Eltern zu wissen ist: für das Kind sind es zwei verschiedene Welten; bei Mama ist es anders als bei Papa. Deshalb sollte der „Übergang zur anderen Welt“ möglichst schonend für das Kind gestaltet werden. Hilfreich sind hier kleine Rituale, um den Wechsel zu erleichtern. Das Kind sollte bei den Gesprächen mit einbezogen werden.

Um Erlebtes besser miteinander teilen zu können, ohne den Kleinen ausfragen zu müssen, haben uns die zwei Mitarbeiter von der Erziehungsberatungsstelle einen super Lösungsansatz mitgegeben:

Erlebnisbuch1_web

Ein kleines Büchlein, das hin und her wandert. In dem die Eltern Erlebtes niederschreiben können, und der andere Elternteil besser auf Situationen eingehen kann, wenn das Kind etwas von seinen Erlebnissen erzählt.

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Ich halte das Büchlein für ein sehr wirkungs- und sinnvolles Instrument. Es ist eine Freude für das Kind, dass die schönsten Erlebnisse aufgeschrieben werden, und der andere Elternteil auch daran teil haben kann.

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